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Cash TV zur digitalen Schweizer Identitätskarte SuisseID PDF Print E-mail

Vor zwei Jahren hat der Bund die SuisseID lanciert - ein Instrument, um dem elektronischen Geschäftsverkehr in der Schweiz zum Durchbruch zu verhelfen. Heute bieten rund 230 Firmen Dienste an für die Karte. Vor allem Anwälte setzen auf die elektronische Unterschrift.

Bericht cash TV vom 29.04.2012 (Quelle: sf.tv)

 
Bürger können ihre eigenen Daten verwalten PDF Print E-mail

Den Umzug nicht mehr auf der Verwaltung melden müssen, sondern direkt von zu Hause aus am Computer kundgeben: Die Gemeinde Kerzers will den Einwohnern künftig mehr Kompetenzen einräumen.

Kerzers ist schweizweit eine von zwei Gemeinden, die ihre Bürger ein Stück weit zum Gemeindemitarbeiter machen wollen: Mit einem USB-Stick, der mit einer SIM-Karte ähnlich wie im Handy ausgestattet ist, sollen die Bürger auf einige Daten zugreifen können. «Sie können so gewisse Daten selber ändern», sagt Gemeindeschreiber Erich Hirt. Jeder interessierte Bürger kann so online einsehen, welche Daten die Gemeinde über ihn führt.

Neben Kerzers soll das Projekt auch in einer Ostschweizer Gemeinde eingeführt werden. Hirt weiss darum noch nicht genau, wann das sogenannte Bürgerkonto – wie er das Projekt nennt – online sein wird. Der Zugang zum virtuellen Gemeindeschalter basiert auf dem Produkt Suisse ID. Es wurde vom Staatssekretariat für Wirtschaft ins Leben gerufen und soll Unternehmern und Dienstleistern dazu dienen, sicher und schnell Transaktionen im Internet durchzuführen.

Fehlerquote senken

Derzeit können sich Bürger bei Gemeinden bereits einloggen, so etwa in Tafers. Im Gegensatz zu diesem Log-in geht das Bürgerkonto einen Schritt weiter. «Während die Bürger in Tafers mit dem Log-in eine Abbildung der Daten einsehen können, haben unsere Bürger mit der Suisse ID direkten Zugriff auf die Gemeindeapplikationen und können die Daten teilweise selber anpassen», erklärt Hirt. Das Bürgerkonto wird laut Hirt im Sommer konkreter. Die Sicherheit ist gewährleistet. Für den Zugang braucht es neben dem USB-Stick auch ein Passwort. «So, wie es zum Beispiel beim Onlinebanking der Fall ist», sagt Hirt.

Für die Gemeindeverwaltung wird das Bürgerkonto einiges bringen. «Die Fehlerquote bei der Datenerfassung wird sicher abnehmen.» Sein Beispiel leuchtet ein: Wenn jemand eine Änderung der Telefonnummer am Gemeindeschalter meldet, werde diese zuerst notiert und dann erst im System erfasst. Mit dem Bürgerkonto übergibt die Gemeinde die Verantwortung dem Bürger: Er ändert künftig die Adresse selber am Computer. Ausser dem zeitlichen Aufwand gewisser Gemeindeangestellten wird Kerzers laut Erich Hirt keine Kosten haben: Diese sollen im Pilotprojekt von der Informatikfirma übernommen werden. Der Papierverbrauch wird abnehmen: Newsletter und Einladungen werden künftig über das Bürgerkonto verschickt.

Quelle: Berner Zeitung

 
«Durchklick»: Authentifikation SuisseID PDF Print E-mail

In der Diskussion um die SuisseID steht in Anwaltskreisen meist die qualifizierte digitale Signatur, d.h. das elektronische Unterschreiben von Verträgen oder Eingaben ans Gericht, im Vordergrund. Doch die SuisseID kann auch als elektronischer Identitätsausweis genutzt werden, so z.B. zur lokalen Anmeldung als Betriebssystembenutzer oder für das Login bei Internetangeboten. Selbst eine Authentifizierung mit zusätzlicher Prüfung von Benutzermerkmalen, wie beispielsweise eine Altersprüfung, ist möglich.

Lesen Sie den kompletten Bericht

Quelle: Ruf Gruppe, http://www.gr-law.ch

 
E-Government für Firmen auf gutem Kurs PDF Print E-mail

Firmenvertreter messen dem Online-Kontakt zu Behörden eine höhere Bedeutung bei als dem telefonischen oder persönlichen Kontakt. Der Anteil an Unternehmen, die Behördendienstleistungen elektronisch abwickeln, ist weiter steigend. Eine klare Mehrheit der Firmen will Behördengänge vermehrt digital abwickeln. Das Internetangebot der Verwaltung hat sich in den letzten fünf Jahren auf allen föderalen Stufen positiv entwickelt. Mit der SuisseID besteht ein Potenzial den Nutzerkreis in der Unternehmenswelt zu erweitern. Bedürfnisse im Bereich sozialer Medien werden erst von den jüngsten Firmenvertretern angemeldet. Dies zeigt die aktuelle Studie „Firmen und E-Government“, welche den Bedarf und die Zufriedenheit der Schweizer Unternehmen bezüglich des elektronischen Dienstleistungsangebotes der Behörden gemessen hat. Die Studie wurde im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO durchgeführt.

Vor fünf Jahren startete das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO eine Studienreihe zum Thema Firmen und E-Government. Im Zentrum stehen Monitoring-Fragen zur Nachfrage nach Online-Behördendienstleistungen und zur Zufriedenheit mit Online-Portalen. Im Herbst 2011 wurden erneut 1‘005 Firmenvertreter befragt, die regelmässig mit Behörden zu tun haben. Die jüngsten Resultate zeigen, dass das Internet zwischenzeitlich zur wichtigsten Interaktionsform zwischen Unternehmen und Behörden geworden ist. Erstmals messen die Firmenvertreter dem Online-Kontakt zu Behörden eine höheren Bedeutung zu als dem telefonischen oder persönlichen Kontakt. Insbesondere kleinere und Kleinstunternehmen nutzen den Online-Kontakt zu den Behörden vergleichsweise intensiv.

Mehrheit will Behördengänge online abwickeln
57% der Befragten wollen nicht nur Informationen online erhalten, sondern Behördengänge direkt elektronisch abwickeln. Der Anteil an Unternehmen, die ausgewählte Dienstleistungen bereits digital abwickeln ist weiter steigend. Über die letzten Jahre am stärksten angestiegen, ist der Anteil an Unternehmen, die das einheitliche Lohnmeldeverfahren (ELM) nutzen. Gute Transaktionsangebote haben damit ein sehr hohes Nutzungspotenzial, wobei noch deutliche Steigerungen möglich sind. In einer offen gestellten Frage, wünschen sich die Firmenvertreter am dringendsten Vereinfachungen bei der Mehrwertsteuer und bei der AHV/IV.

Internet-Angebot als ein möglicher Treiber der Kundenzufriedenheit
Eine klare Mehrheit der Firmenvertreter beurteilt die Verwaltung ganz allgemein als kunden-freundlich. Je nach Unternehmensgrösse schwankt der Wert zwischen 57 – 65%, welche die Verwaltung als eher kundenfreundlich bis sehr kundenfreundlich einstufen. Gleichzeitig wird das Internetangebot der staatlichen Verwaltung insgesamt deutlich besser beurteilt als noch vor fünf Jahren. Dies steht in einem signifikanten Zusammenhang zur Kundenzufriedenheit. Die positive Entwicklung des Internetangebots lässt sich sowohl auf Stufe Bund, Kantone wie Gemeinden beobachten.

Potenzial für die SuisseID
2010 lancierte der Bund den elektronischen Identitätsnachweis SuisseID. Im Rahmen der Studie „Bevölkerung und E-Government“ erhob das Informatiksteuerungsorgan des Bundes ISB im Sommer 2011 erste Kennzahlen zur SuisseID. Mit der vorliegenden Studie „Firmen und E-Government“ wurden nun erste Kennzahlen in der Unternehmenswelt erhoben: Bereits ein Drittel der Firmenvertreter kennt die SuisseID. Dies sind deutlich mehr als in der Be-völkerung, wo 13% angaben, die SuisseID zu kennen. 5% der Firmenvertreter besitzen eine SuisseID und sind zu einem hohen Anteil auch damit zufrieden. Unter den Personen, welche die SuisseID noch nicht kennen, können sich 62% eine Nutzung vorstellen.

Social Media-Nachfrage noch in den Kinderschuhen
In der Studie „Firmen und E-Government“ 2011 wurden erstmals Indikatoren zu sozialen Medien erhoben. Wie weit Social Media künftig die Bedürfnisse der Unternehmenswelt ver-ändern, ist noch offen. Erst die jüngsten Firmenvertreter meldeten hier relativ deutlich erste Bedürfnisse an. Im Vordergrund steht in der nüchternen Unternehmenswelt vorderhand der Nutzen punkto Effizienz und Effektivität. E-Government für Firmen entwickelt sich in der Schweiz auf diesen beiden Achsen positiv.

Kontakt/Rückfragen:
Markus Pfister, SECO, Kommunikation eGovernment für KMU, Tel. + 41 31 322 38 32, This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Links:
Wichtiges in Kürze „Firmen und E-Government 2011“ (PDF)
Schlussbericht „Firmen und E-Government 2011“ (PDF)

 
Effiziente Verwaltungsprozesse mit der SuisseID PDF Print E-mail

suisseid-ruf-usbDer elektronische Identitätsnachweis SuisseID verhilft Behörden, Wirtschaftsunternehmen und Privatpersonen zum sicheren und effizienten Umgang mit vertraulichen Daten. Digitale Identität und rechtsgültige elektronische Unterschrift kommen immer öfter zum Einsatz. Dank SuisseID wandelt sich die öffentliche Verwaltung reibungslos zum eGov.

Lesen Sie den kompletten Bericht

Quelle: Ruf Gruppe, http://www.ruf.ch

 
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